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Die natürliche Hilfe von CBD

CBD ist ein Kürzel für Cannabidiol. Dieser Stoff gehört zu den im Hanf vorkommenden Cannabinoiden. Im Gegensatz zum psychoaktiven Hanfbestandteil THC, der die berauschende Wirkung von Marihuana (Hasch) verursacht, wirkt CBD in keiner Weise bewusstseinsverändernd, fällt daher auch nicht unter die Restriktionen des Betäubungsmittelgesetzes und ist vollkommen legal erhältlich. Allerdings darf bei in der EU vertriebenen CBD-Produkte der THC-Gehalt nicht die Grenze von 0,2 % überschreiten.

Warum ist CBD so beliebt?

CBD

CBD ist zwar keine psychoaktive Substanz, hat aber andere, gesundheitlich sehr bemerkenswerte Wirkungen. Diese basieren darauf, dass unser Gehirn über bestimmte Rezeptoren Cannabinoide aufnehmen kann, die unser Organismus auch selbst produziert. Wenn CBD auf diese Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems trifft, reduziert es Stress, wirkt angstlösend, beeinflusst positiv die Verdauung, fördert auf natürliche Weise den Schlaf und kann auch bei der äußerlichen Anwendung zum Beispiel gegen Akne behilflich sein. Es gibt noch mehr Wirkungen (siehe unten).

 

Gerade für seine Wirkung gegen Stress ist CBD sehr bekannt. Seine Wirkung auf das Endocannabinoid-System hält die Hormon-Balance im Lot, seine Beeinflussung des Neurotransmitters AEA lindert ebenfalls Stress. Beliebt ist CBD vor allem, weil es ein rein pflanzliches Mittel ist. Die Menschen misstrauen zunehmend den Pillen der Pharmaindustrie mit ihren vielen Nebenwirkungen, die noch dazu völlig überteuert verkauft werden – wenn es sie überhaupt gibt. Neuerdings gibt es Engpässe bei manchen Medikamenten, die aus indischen und chinesischen Fabriken stammen, darunter so gängige Arzneien wie das Schmerzmittel Ibuprofen. Die natürlichen CBD-Produkte werden hingegen in Hülle und Fülle angeboten. Ist es ein Wunder, dass die Patienten darauf ausweichen?

Welche Beschwerden kann das natürliche CBD lindern?

Das natürliche CBD kann sehr viele Beschwerden lindern, das wussten schon die alten Griechen und Römer. Sie wendeten in ihrer antiken Medizin Hanfsubstanzen an, die sie unter anderem wegen ihrer schmerzlindernden und entkrampfenden Effekte schätzten. Verschiedene Studien belegen, dass CBD – ohne Heilversprechen gemäß Health Claims Verordnung – bei folgenden Beschwerden Abhilfe schaffen kann:

  • Nervenkrankheiten
  • Ängste
  •  Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Entzündungen
  • Krämpfe
  • Übelkeit
  • Hautkrankheiten
  • Regelschmerzen
  • Allergien
  • Suchterkrankungen
  • Hepatitis

Diese Liste könnten wir vermutlich noch deutlich verlängern. Die Forschungen zu den CBD-Wirkungen sind längst noch nicht abgeschlossen. Jüngste Studien vermuten sogar ein Potenzial bei der Krebsbehandlung. In den nächsten Jahren wird es ganz sicher sehr viele neue Erkenntnisse zu den CBD-Wirkungen geben. Noch darf es in Europa laut Health Claims Verordnung nicht als Heilmittel angepriesen werden, doch in den USA läuft derzeit ein FDA-Zulassungsverfahren, nach welchem CBD ein offizielles Arzneimittel werden könnte.

Wie kann das natürliche CBD angewendet werden?

Die Anwendung ist als Nahrungsergänzung – oft in Form von CBD Hanföl Tropfen – sowie äußerlich als Bestandteil von Kosmetik möglich. Auch Liquiden für E-Zigaretten wird CBD zugemischt. Bei der inneren Anwendung ist eine gewisse Wirkung ab einer Einnahme von 10 ml pro Tag zu spüren, doch auch 800 mg gelten für Erwachsene nicht nur als unbedenklich, sondern sogar als empfehlenswert. Eine Faustregel besagt, dass Erwachsene 5 - 10 ml/kg Körpergewicht, Kinder etwa die Hälfte täglich anwenden sollten.