· 

Mineralwasser - Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Das Naturprodukt Mineralwasser gehört zu den Produkten mit dem kleinsten CO2-Fußabdruck überhaupt in der Getränke- und Lebensmittelindustrie. Deshalb gehören natürliches Mineralwasser und Nachhaltigkeit einfach zusammen. Die Deutschen decken ihren täglichen Flüssigkeitsbedarf von 1,5 Litern hauptsächlich mit Mineralwasser. Dies hat beim persönlichen CO2-Fußabdruck nur einen Anteil von 0,25 Prozent. Doch das ist den deutschen Mineralbrunnen, wenn es um Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht, noch nicht genug. Sie wollen noch mehr tun und somit als erste Lebensmittelbranche Deutschlands klimaneutral werden.

Höchste Priorität für Mineralbrunnen

Mehlwürmer

Bis 2030 wollen deutsche Mineralbrunnen branchenweit die gesamte Prozesskette und Lieferkette eines regionalen Mineralwassers klimaneutral gestalten, dabei hat die effektive Reduktion und Vermeidung von Co2-Emissionen oberste Priorität.

Emissionen, die sich aufgrund fehlender Technik nicht vermeiden lassen können, sollen in einem Zwischenschritt wieder kompensiert werden. Deshalb engagieren und investieren die deutschen Mineralbrunnen in anerkannte Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt. Viele deutsche Mineralbrunnen setzen sich aber auch in vielfältige Projekte vor der eigenen Haustür ein. Dazu zählt der Erhalt der Artenvielfalt durch das Pflanzen von Obstbäumen, das Anlegen von Blühwiesen und die Aufforstung von Wäldern.

 

Schon immer hatte nachhaltiges Wirtschaften für die Mineralbrunnen in Deutschland eine sehr hohe Bedeutung. Mit den immer weiter fortschreitenden Folgen des Klimawandels bedeutet Klima- und Naturschutz auch Schutz für die Ressource Wasser im Allgemeinen und des Naturprodukts Mineralwasser im ganz Besonderem. Daher sind Nachhaltigkeit und Mineralwasser untrennbar miteinander verknüpft.

Mineralflaschen landen nicht in den Meeren

Die Mehrwegflaschen, PET und Glasflaschen erreichen eine Rücklaufquote von knapp 100 Prozent, damit leisten die deutschen Mineralbrunnen schon seit mehreren Jahrzehnten einen sehr großen Beitrag zum Umweltschutz. Die Bepfandungen sind mittlerweile gelernte Kreisläufe zwischen Konsumenten, Händlern und Brunnen und die Quote zeigt deutlich, dass dieses Pfandsystem von Verbrauchern und Verbraucherinnen entsprechend häufig genutzt wird. Damit vermindern die deutschen Mineralbrunnen die Vermüllung der Meere.

Welche Nährstoffe enthält Mineralwasser?

Zu den wichtigsten Nährstoffen im Mineralwasser zählen:

  • Kalzium
  • Magnesium
  • Chlorid
  • Natrium
  • Kalium
  • Hydrogencarbonat

Als kleines Beispiel: Eine Banane, die ja bekannt für ihren hohen Magnesiumanteil ist, enthält verglichen zum Mineralwasser etwa die halbe Menge Magnesium.

Warum schmecken die regionalen Mineralwasser unterschiedlich?

Aus unterirdischen und geschützten Quellen wird das Mineralwasser gewonnen; abgefüllt wird es am jeweiligen Quellort. Die Veränderung der charakteristischen Zusammensetzung des regionalen Mineralwassers ist strengstens verboten. Die jeweiligen Anteile der Mineralien sind hier verantwortlich für den unterschiedlichen Geschmack.

Vorteile von Mineralwasser aus der Region

Im Bereich des Umweltschutzes findet auch die Regionalität immer mehr Beachtung. Dies betrifft nicht nur Lebensmittel, sondern auch Getränke und andere Produkte des täglichen Bedarfs.

 

Deutschland bietet so viele unterschiedliche natürliche Mineralwasser wie kein anderes Land weltweit. Deswegen gibt es Mineralwasser für jede Bedürfnisse und jeden Geschmack. Es gibt etwa Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf den ein oder anderen Mineralstoff eher verzichten sollten.

Die wichtigsten Vorteile im Überblick

Wer sich dazu entschließt, Regionales Mineralwasser zu kaufen, vermeidet:

  • lange Transportwege
  • unnötige Zwischenlagerungen
  • erhebliche Umweltbelastungen
  • zusätzlicher Energieverbrauch

Dies wirkt sich nicht nur auf den ökologischen Lebensraum von Mensch, Tier und Vegetation aus, sondern auch auf die Kosten.

Das große Problem mit nicht regionalen Mineralwassern

Mineralwasser aus dem EU-Land oder von Übersee können häufig nicht die lebensmittelrechtlichen Anforderungen in Deutschland erfüllen. Es gibt noch weitere Aspekte, die problematisch sind. Importierte Mineralwasser werden oft in Plastikflaschen gefüllt, diese haben eine miserable CO2-Bilanz, abgesehen von ihren Schadstoffen wie das Mikroplastik. Zudem sind die langen Transportwege aus ökologischer Sicht äußerst kritisch. Kommen nämliche Mineralwasser per Flugzeug zu uns, ist die CO2-Emission geradezu verheerend.